Reinhard Schlotzhauer, 2. Vorsitzende des Heimatvereines Holzhausen II, begrüßte zunächst die Gäste und die Vorleserin (Annette Ziebeker) + ER (Detlev Schmidt) in der Scheune des Heimatvereins Holzhausen II zur Lesung zum Thema „Heimat“.
Anschließend wies er auf das Projekt „Handwerk trifft Kultur“ hin, das vom Kreis Minden und Herford unterstützt wird und zum Ziel hat, die Handwerkstradition und die Museen zu bewahren, zu stärken und als Kulturerbe sichtbar zu machen. Dank dieser Unterstützung gab es freien Eintritt.
Es wurden lustige und nachdenkliche Geschichten zum Besten gegeben. Wir hörten Loriots „Bundestagsrede“ in abgewandelter Form mit einer Politikerin, die immer wieder in wechselnden Parteien und unterschiedlichen Funktionen viele Reden hielt,aber letztendlich nichts Konkretes sagte! Dann gab es Peter, den Sammler, eine lustige Geschichte, aber leider mit einem makaberen Ende. Er sammelte alles, konnte sich aber von nichts trennen, sehr zum Leidwesen seiner dritten Frau. Im Keller stapelten sich viele Sachen, die alten „Burda“-Zeitschriften seiner Mutter, der Kaninchenstall vom Zwergkaninchen, alte Kartons, verschimmelte Zeitungen und vieles mehr, auch eine Rolle Plastikfolie. Seine Frau begleitete ihn auf der Suche nach einer Kugel zum Kugelstoßen, um die sein Nachbar ihn gebeten hatte, dabei stolperte sie über diese Kugel, fiel zu Boden und verstarb! Daraufhin wickelte Peter seine Frau in die Plastikfolie, schleppte sie zu den Kühlschränken im Keller und legte sie zu seinen beiden anderen verstorbenen Frauen. Auch die Geschichte mit der KI-Pizzabestellung, sorgte bei den Gästen für viel Gelächter. Ein Mann bestellt eine mit deftigen Zutaten belegte Pizza! Nichts war schwieriger als das, die KI wies darauf hin, dass er laut seiner Patientenakte nur Schonkost vertragen würde und außerdem Barzahlung leisten müsste, da seine Kreditkarte gesperrt sei; und im Internet eine schlechte Bewertung hätte. Aufgebracht wollte sich der Kunde beschweren und fragte nach ihrem Namen; da kam die Antwort, dass das dem Datenschutz unterliegen würde! Wie gut eine verlassene Ehefrausein reagieren kann, erzählt die Geschichte mit der Gardinenstange. Weil sie für ihren Exmann mit neuer Freundin das Haus verlassen muss, genießt sie ein üppiges Abschiedsessen und versteckt Essensreste in der Gardinenstange. Weil es im Haus nach wenigen Tagen bestialisch stinkt, will der untreue Ehemann das Haus verkaufen. Da sich kein Käufer findet, ersteht die clevere Frau das Haus für einen super günstigen Preis. Beim Umzug nach einer Woche nimmt das junge Glück alles mit – auch die Gardinenstange!
Es war ein sehr unterhaltsamer und kurzweiliger Abend; die Gäste sparten nicht mit dem wohlverdienten Beifall. Laugenbrezel und Käse/Trauben-Spieße zusammen mit Wein und anderen Getränken rundeten den unterhaltsamen Abend ab.
Text und Fotos: Reinhard Schlotzhauer



