Schon zum 8. Mal betreut Alegra Heinrich vom TV Sachsenroß Hille einen jungen Menschen, der sich für ein „Freiwilliges Soziales Jahr“ (FSJ) entschieden hat. Der Träger des Programms ist der Landessportbund NRW.
„Wir sind sehr dankbar über die Unterstützung von David Tiemann in diesem Jahr“, so Alegra Heinrich.

Einsatzorte vom Kindergarten bis zum Altenheim
Der junge Hartumer ist vielfältig eingesetzt. So trainiert er u.a. Kinder- und Jugendsportmannschaften vom TV Sachsenroß Hille sowie auch vom TuS Hartum und unterstützt im Handball die Minis und C-Jugend der JSG H2. Er turnt und spielt mit den Kindern des evangelischen Kindergartens in Hille. Im Altenheim Hille leitet er die Stuhlgymnastik. „Dort sitzen wir in einer Kleingruppe mit 8-10 Teilnehmern gemeinsam im Kreis und machen ein paar Sportübungen bspw. mit Gymnastikbällen oder -bändern“, berichtet David Tiemann.

In der Grundschule Hille hilft er beim Schwimmunterricht, was auch die Schulleiterin Mareike Netzeband besonders positiv hervorhebt: „Auch wir freuen uns sehr, dass wir als Schule davon profitieren und sind dem Sportverein sehr dankbar. David Tiemann fungiert bei vielen sportlichen Angeboten als „Brücke“ zwischen Verein und Schule oder anderen Hiller Institutionen, wie dem Kindergarten oder dem Altersheim.“

In der Verbundschule hat David Tiemann den Sport Leistungskurs besucht und dort den Übungsleiterschein Trainer C für den Breitensport absolviert. Darüber hinaus macht der Hartumer im Rahmen des FSJ momentan die C-Lizenz für den Handballsport. „Das ist jetzt sehr hilfreich, allerdings hatte ich vorher noch keine Erfahrungen im Anleiten von Sportgruppen. Wenn ich Fragen habe, ist immer ein Ansprechpartner für mich da. Ich weiß jetzt, dass mir der Umgang mit Menschen viel Spaß macht und dass ich neben meiner Ausbildung bzw. meinem Beruf später auch weiter etwas mit Kindern machen will, am besten im sportlichen Bereich.“

FSJ: Orientierung für die Zukunft
Im Gespräch mit dem Hiller Anzeiger erzählt der Hartumer, dass er sich bewusst für das „Freiwillige Soziale Jahr“ entschieden hat. „Ich war nach dem Abi noch unsicher, wie meine berufliche Zukunft aussehen kann und welches der passende Beruf ist. Für mich ist es ein gewonnenes Jahr zur Orientierung nach der Schule“, so der 18-jährige und ergänzt stolz, dass er ab August eine Ausbildung zum Kreisinspektor – Anwärter (Bachelor of Laws) beim Kreis Minden-Lübbecke beginnt.

Der Vorläufer des Freiwilligen Sozialen Jahres startete vor über 50 Jahren.
Der Landessportbund NRW schreibt auf seiner Webseite: „Die Freiwilligendienste im Sport sind ein Bildungs- und Orientierungsjahr und fördern freiwilliges gesellschaftliches Engagement. Du erhältst Einblicke in Berufsfelder rund das Thema Sport, z.B. bei Sportvereinen, -bünden und -verbänden. Die Einsatzbereiche dort sind so vielfältig wie der Sport selbst!“

Interessierte, die in Zukunft auch ein FSJ machen möchten, finden unter https://kurzelinks.de/fsj-sport weitere Infos.

PM: Hiller Anzeiger, 09.02.22 – Foto: TV Sachsenroß Hille