Freitag, August 6, 2021
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Neun zusätzliche Stellen für Integration in Minden-Lübbecke

Daniela Beihl: Land NRW stärkt Kommunales Integrationsmanagement

Anfang 2021 hatte Integrationsminister Dr. Joachim Stamp bekannt gegeben, dass die Landesregierung das Kommunale Integrationsmanagement mit rund 50 Millionen Euro fördern wird. Im Zentrum soll die Stärkung der Vernetzung der verschiedenen Ämter und Akteure vor Ort und die Weiterentwicklung der Integrationsarbeit auch im ländlichen Raum stehen. Ein zentraler Baustein des Konzepts ist die Bereitstellung von Pauschalen für Personalstellen für ein rechtskreisübergreifendes und effektives, individuelles Case-Management. Die Pauschalen wurden an die Kreise Anfang Februar 2021 ausgezahlt. Der Kreis Minden-Lübbecke erhält Mittel für neun Case-Management-Stellen.

„Die Integration von Menschen mit Einwanderungsgeschichte ist ein zentrales Anliegen. Auch hier spielt die Arbeit auf der kommunalen Ebene eine herausgehobene Rolle. Es sind die Kommunen und Menschen vor Ort, die hier viel gute und wichtige Arbeit leisten. Wir wissen, dass Integrationsarbeit verlässliche und verbindliche Strukturen braucht. Deshalb sollen die Kommunen hierbei stärker und auch dauerhaft unterstützt werden. Ich freue mich sehr, dass diese wichtige Arbeit nun durch weitere finanzielle Mittel in Form von Personalstellen unterstützt wird“, erklärt Daniela Beihl, FDPLandtagsabgeordnete für den Kreis Minden-Lübbecke.

Darüber hinaus soll das Kommunale Integrationsmanagement bei der anstehenden Grundnovellierung des Teilhabe- und Integrationsgesetzes gesetzlich verankert werden. Das kommunale Integrationsmanagement besteht aus drei Bausteinen: der Finanzierung von Personalstellen in Ausländer- und Einwanderungsbehörden, fachbezogenen Pauschalen für Personalstellen für ein individuelles Case-Management und der Einrichtung des strategischen Integrationsmanagements durch die
Förderung koordinierender Stellen.

Quelle: Pressemitteilung Daniela Beihl MdL, FDP-Landtagsfraktion NRW, 12.03.2021

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